Entdecken Sie die Zukunft

Fokus 2050: Ihr Partner für klimaneutrales
Immobilienmanagement.

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Entdecken Sie die Zukunft

Fokus 2050: Ihr Partner für klimaneutrales
Immobilienmanagement.

Energiedatenmanagement

Mit exakten Zahlen zur Klimaneutralität: Die lückenlose Erhebung von Energiedaten bildet die Grundlage für die Erstellung der eigenen CO2-Bilanz. So gewinnen Sie Transparenz zu den Energiekosten/-verbräuchen und den damit verbundenen CO2-Emissionen. Wir unterstützen Sie dabei, ein pragmatisches Konzept für Ihr Immobilienportfolio zu entwickeln und wertvolle Kennzahlen über den CO2-Ausstoss Ihrer Gebäude für Ihr Nachhaltigkeitsmanagement und die Berichterstattung zu erhalten.

CO2-Absenkpfad

Sparen Sie CO2-Abgaben ein: Wir zeigen Ihnen auf, welche Objekte Sie prioritär behandeln sollten, damit Sie rasch einen ersten Anfangserfolg verzeichnen können. Zudem legen wir Ihnen die Abhängigkeiten mit anstehenden Sanierungsmassnahmen dar. Um Ihre strategischen Ziele einhalten zu können, legen wir gemeinsam mit Ihnen die weiteren Schritte fest. Neubauten betreiben Sie von Anfang an emissionsfrei und nutzen sie langfristig als Kraftwerke. Bei Bestandsimmobilien besteht das grösste Einsparungspotenzial im Heizungsersatz, in energetischen Sanierungsmassnahmen und der Beschaffung von erneuerbarer Elektrizität.

Nachhaltiges Bauen

Der Schlüssel zum erfolgreichen Klimaschutz: Errichten Sie heute ein Gebäude, welches nicht den Nachhaltigkeitsstandards entspricht, müssen Sie es vorzeitig sanieren und aufrüsten. Dadurch entstehen unnötige Zusatzkosten. Investieren Sie besser bereits jetzt in die nachhaltige und energetische Qualität Ihrer Immobilien, denn damit können Sie Ihre Treibhausgasemissionen und Kosten deutlich reduzieren. Legen Sie mit uns projektbezogene Nachhaltigkeitsziele fest – z.B. auf der Basis eines bestehenden Labels wie Minergie-Eco, Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) oder der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB).

Smart Metering

Die innovative Steuerung der gesamten Gebäudeautomation: Smart Meter (intelligente Zähler) unterstützen Sie einerseits bei der automatischen Erhebung der Energiedaten und anderseits bei der Betriebsoptimierung. Mit dem richtigen Produkt steuern Sie zusätzlich Ihre gesamte Gebäudeautomation und sensibilisieren Nutzerinnen und Nutzer bei deren Ressourcenverbrauch. Smart Meters sind somit ein weiterer Hebel, um CO2-Emissionen zu senken.

Analyse

Denken Sie langfristig auf allen Ebenen: Laufende Optimierungsprozesse an Einzelobjekten respektive am gesamten Gebäudebestand stellen sicher, dass Ihre Liegenschaften für die klimaneutrale Zukunft fit werden und am Markt konkurrenzfähig bleiben. Je langfristiger die Ausrichtung ist und je fundierter die Entscheidungsgrundlagen sind, desto eher entstehen Win-Win-Situationen für Sie, die Gesellschaft und die Umwelt.

Umsetzung

Transportieren Sie Ihre Nachhaltigkeitsziele kostenbewusst auf alle Ebenen: Nachdem wir Ihre Nachhaltigkeitsstrategie und -ziele für den Immobilienbereich gemeinsam erarbeitet haben, setzen wir anhand der gesetzlichen «Netto-Null»-Vorgaben die richtigen Prioritäten, um mit möglichst geringem Einsatz an finanziellen Mitteln den grösstmöglichen Effekt bei der Reduktion von Treibhausgasemissionen Ihrer Liegenschaften zu erzielen. So verankern Sie Ihre Nachhaltigkeitsgrundsätze in Ihrer Unternehmensstrategie, betten die entsprechenden Massnahmen in die Betriebsabläufe ein und setzen Ihre Ziele durch umfassende Kontrollmechanismen um. Denn ein erfolgreiches Nachhaltigkeitsmanagement basiert auf einer Unternehmenspolitik, die auf einer gemeinsamen Werthaltung beruht und von allen Hierarchieebenen getragen wird.

Erfolgskontrolle

Überwachen Sie Ihre Nachhaltigkeit: Ein intelligentes und durchdachtes Controlling ist genauso wichtig wie klare Vorgaben und deren Umsetzung. Um ein Portfolio kontinuierlich in Richtung Nachhaltigkeit zu entwickeln, müssen die erzielten Ergebnisse überprüft werden und falls nötig Anpassungen erfolgen oder alternative Massnahmen ergriffen werden.

Erneuerbare Energien

Bauen Sie sich Ihre nachhaltige Zukunft: Erneuerbare Ressourcen wie Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Geothermie sind in der Schweiz ausreichend verfügbar und fördern gleichzeitig die lokale Wertschöpfung. Wir zeigen Ihnen für jede Liegenschaft auf, wie und wann Sie auf erneuerbare Energien umsteigen sollten und wie Sie über den gesamten Lebenszyklus Ihrer Immobilien substanziell Kosten sparen können.

Sustainable Development Goals (SDGs)

Betrachten Sie nachhaltige Entwicklung im globalen Kontext: Die SDGs der UNO-Mitgliedstaaten von 2015 sind eine Sammlung von 17 miteinander verknüpften globalen Zielen, die als Wegleitung für eine bessere und nachhaltigere Zukunft dienen. Mehrere dieser Ziele betreffen auch den Immobilienbereich. Um Ihr Engagement und die entsprechenden Key Performance Indicators (KPIs) in diesen Kontext einzubetten und erfolgreich umzusetzen, zeigen wir Ihnen auf, welche SDGs Sie durch Ihre Geschäftstätigkeit massgeblich beeinflussen können.

Monitoring

Erhalten Sie volle Transparenz über die Nachhaltigkeit: Die kontinuierliche Überwachung der Energieverbräuche trägt wesentlich zur Senkung Ihrer CO2-Emissionen bei. Um auch Ihr Portfolio kontinuierlich nachhaltig zu gestalten, unterstützen wir Sie neben der Datenauswertung und -interpretation auch bei der Definition, Umsetzung und Erfolgskontrolle aller Massnahmen.

Nachhaltigkeitsbericht

Sprechen Sie über Ihre Erfolge: Informieren Sie Ihre Eigentümer, Stakeholder, Behörden, Kunden, Lieferanten und Mitarbeitenden mit verständlichen Nachhaltigkeitsberichten über Ihre wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Leistungen. Eine glaubwürdige Berichterstattung schafft Vertrauen und dokumentiert, dass Ihr Unternehmen verantwortungs- und kostenbewusst arbeitet. Wir unterstützen Sie bei der Datenerhebung, Auswertung und Berichterstattung über Ihre Aktivitäten im Immobilienbereich.

Planung

Legen Sie den Fokus auf ein nachhaltiges Immobilienmanagement: Gebäude lassen sich nicht von heute auf morgen an neue Gegebenheiten anpassen. Von einer Projektidee bis zum neuen oder renovierten Gebäude vergehen in der Regel mehrere Jahre. Jeder Investitionsentscheid hat somit langfristige Konsequenzen. Wir unterstützen Sie dabei, gesellschaftliche, wirtschaftliche und umweltrelevante Aspekte in die Planungs- und Entscheidungsprozesse miteinzubeziehen und diese auf Ihre nachhaltige Strategie auszurichten. Unser ganzheitlicher und zukunftsgerichteter Ansatz lässt Erfolgsfaktoren und Risiken, die bei einer punktuellen, kurzfristigen Betrachtungsweise leicht übersehen würden, phasengerecht in die Entscheidungen einfliessen.

Konzept

Definieren Sie Ziele, die allen Beteiligten dienen: Ein griffiges Nachhaltigkeitskonzept ist die Grundlage für alle Akteure, die in den Immobilienprozessen integriert werden. Von den entsprechenden Zielen lassen sich Vereinbarungen zur Vorbereitung von Entscheiden und zur Messung des Erreichten ableiten. Im Unterschied zur konventionellen betriebswirtschaftlichen Praxis werden mit Nachhaltigkeitszielen auch nichtmonetäre Aspekte in alle Überlegungen miteinbezogen und der zeitliche Fokus erweitert.

Vorteile nachhaltiger Immobilien

Im Gegensatz zu herkömmlichen bieten nachhaltige Immobilien viele Pluspunkte für die Umwelt, da sie den gesamten Energieverbrauch reduzieren und den Anteil erneuerbarer Energien steigern. Zusätzlich ermöglichen sie ein besseres Arbeits- bzw. Wohnumfeld, wodurch die Mitarbeiterproduktivität und die Lebensqualität gesteigert werden. Darüber hinaus haben nachhaltige Immobilien ausserdem ökonomische Vorteile in Form von reduzierten Lebenszykluskosten, erhöhter Wertstabilität und potenziell höheren Mieten und Preisen. Genau dies wird bei einer nachhaltigen, also langfristigen Immobilienbewirtschaftung, den aufzuwendenden Kosten bei Neubau und Sanierung gegenübergestellt werden.

UN Sustainable Development Goals

Die grundlegende Bedeutung von Wasser, Boden, Luft und Biodiversität für die Entwicklung der Menschheit zeigt sich in den Zielen für die nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs). Die 17 SDGs sind politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen, mit denen die nachhaltige Entwicklung weltweit auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene erreicht werden soll.

 

Ökologische Dimension

Sie hat die Reduzierung des Schadstoffausstosses von Immobilien zum Ziel – vor allem des CO2-Ausstosses. In Anlehnung an die allgemeinen Ausführungen über Nachhaltigkeit soll der Gesamtenergiebedarf im Lebenszyklus verringert werden. Dabei wird der Einsatz nicht erneuerbarer Primärenergie minimiert und der Einsatz von erneuerbaren Energien maximiert. Die ökologische Dimension sorgt dafür, dass die lokale Umwelt rund um die Immobilie entlastet und die negativen Auswirkungen verringert oder mit dem Ansatz der Kreislaufwirtschaft gänzlich eliminiert werden können. Die von Immobilien produzierten Abfälle werden reduziert, die verwendeten Materialien umweltfreundlicher und reziklierbarer.

Fünf Stossrichtungen

Mittels der folgenden fünf Massnahmen können wir den Weg in Richtung einer nachhaltigen Zukunft einschlagen, innerhalb eines Jahrhunderts die Wildnis und Natur wiederherstellen sowie unsere Kultur erhalten.

1. Zurück zu erneuerbaren Energien
Die Pflanzen auf unserer Erde nutzen täglich drei Millionen Kilowattstunden Sonnenenergie. Dies ist fast das 20-fache der Energie, welche die Menschheit heute verbraucht. Bis vor 200 Jahren deckte auch die Menschheit ihren Energiebedarf ausschliesslich aus erneuerbaren Quellen. Es ist also möglich, an diesen Punkt zurückzukehren, wenn wir vollständig auf die Nutzung von Sonnenlicht, Wind, Wasser, Biomasse und Geothermie setzen.

2. Wiederherstellung der Fülle des Ozeans durch die Einführung von Schutzzonen
Unsere Ozeane sind entscheidende Verbündete im Kampf gegen den Anstieg des Kohlenstoffgehalts in der Atmosphäre, da sie riesige Mengen CO2 speichern. Je vielfältiger der Lebensraum Ozean ist, desto besser kann er dies tun. Und natürlich ist der Ozean für uns alle auch als Nahrungsquelle wichtig.

3. Weg vom Fleischkonsum, hin zu Ernährung auf pflanzlicher Basis
Wir müssen die Fläche, die wir für die Landwirtschaft nutzen, radikal reduzieren, um für die Rückkehr der Wildnis Raum zu schaffen. Der schnellste und effektivste Weg dies zu tun, besteht darin, unsere Ernährung zu ändern. Unser Planet erträgt nicht Milliarden von Menschen, die täglich Fleisch essen. Dafür fehlt uns die Anbaufläche.

4. Aufforsten statt Abholzen
Wälder sind ein grundlegender Bestandteil des globalen Ökosystems. Je naturnaher und vielfältiger die Wälder sind, desto wirksamer absorbieren sie Kohlenstoff aus der Atmosphäre und kühlen durch Verdunstung. Wir müssen deshalb die Abholzung überall sofort stoppen und Nahrungsmittel nur noch auf Land anbauen, welches schon seit langem landwirtschaftlich genutzt wird.

5. Einheimische Bäume im globalen Massstab
Wir können noch mehr tun. Vor einem Jahrhundert waren beispielsweise mehr als drei Viertel von Costa Rica mit Wald bedeckt. In den 1980er-Jahren hat das unkontrollierte Abholzen dies auf nur noch einen Viertel reduziert. Die Regierung beschloss zu handeln und bot Landbesitzern Zuschüsse an, um einheimische Bäume neu zu pflanzen. In nur 25 Jahren ist der Wald zurückgekehrt und bedeckt wieder die Hälfte von Costa Rica. Stellen Sie sich vor, wir erreichen dies auf globaler Ebene – auch in der Schweiz!

Ökonomische Dimension

Sie befasst sich mit der Minimierung der Lebenszykluskosten von Immobilien, also der Reduktion der Kosten bei Umbau- und Erhaltungsinvestitionen im Vergleich zum Neubau. Auch bei den Energiekosten besteht enormes Optimierungspotential, vor allem mit Blick auf die Versorgungssicherheit und die beschlossenen CO2-Abgaben auf fossile Energieträger. Summarisch fallen so rund 80 % der Lebenszykluskosten einer Immobilie im Betrieb an. Es liegen also in vielen Gebäuden enorme Einsparpotenziale brach. Ein weiterer Einflussfaktor bei der ökonomischen Nachhaltigkeit ist die Wertstabilität einer Immobilie. Aufgrund der zunehmenden Nachfrage nach nachhaltigen Immobilien entstehen Wettbewerbsvorteile, da als nachhaltig zertifizierte Immobilien im Schnitt höhere Erträge, einen höheren Wert und einen niedrigeren Leerstand als vergleichbare, nicht zertifizierte Immobilien aufweisen.

Soziokulturelle Dimension

Sie zielt auf den Komfort ab, den die Immobilie für die in ihr arbeitenden bzw. lebenden Menschen und ihrer Umwelt bietet. Dabei sind thermische, akustische und visuelle Faktoren, Kommunikationsmöglichkeiten und die Flächeneffizienz von grosser Bedeutung. Sie haben einen massgeblichen Einfluss auf Lebensqualität, Gesundheit, Zufriedenheit und Produktivität. Weitere wichtige Aspekte sind die Zugänglichkeit, Verkehrsanbindung und Integration einer Immobilie in das Landschafts- bzw. Stadtbild.

Klimawandel

Anpassungen in der Schweiz
Das Klima in der Schweiz hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Seit 1961 beträgt die Erwärmung hierzulande durchschnittlich 0.39°C pro Dekade, Tendenz steigend. Diese Entwicklung wird sich in Zukunft fortsetzen. Für das Ausmass der künftigen Veränderung ist entscheidend, ob es gelingt, die globalen Treibhausgasemissionen schnell und deutlich zu senken. Massnahmen zur Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels sind in jedem Fall unumgänglich.

Klimaneutralität bis 2050
Der Bundesrat entschied am 28. August 2019, dass er bis 2050 eine klimaneutrale Schweiz will. Mit der Genehmigung des Übereinkommens von Paris hat die Bundesversammlung unter anderem dem Ziel zugestimmt, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 50 % gegenüber 1990 zu reduzieren. Ab 2050 soll die Schweiz unter dem Strich keine Treibhausgasemissionen mehr ausstossen («Netto-Null»). Damit würde die Schweiz das international vereinbarte Ziel einhalten, die globale Klimaerwärmung gegenüber der vorindustriellen Zeit auf maximal 1,5°C zu begrenzen.

Totalrevision des CO2-Gesetzes
Am 25. September 2020 wurde nach langem Ringen die Totalrevision des CO2-Gesetzes beschlossen. Die CO2-Lenkungsabgabe auf fossile Brennstoffe wird das Kernstück der Schweizer Klimapolitik bleiben. Der Bund erhebt seit dem Jahr 2008 eine CO2-Abgabe auf Brennstoffe wie Heizöl oder Erdgas. Damit sollen Anreize zu einem sparsamen Verbrauch und zum vermehrten Einsatz CO2-armer oder CO2-freier Energieträger gesetzt werden.

Massnahmen bei Gebäuden
Im Gebäudebereich, dem zweitgrössten CO2-Emittenten (verantwortlich für 24 % der Treibhausgasemissionen), wird die CO2-Abgabe auf Brennstoffe weitergeführt. Der Abgabesatz kann auf maximal CHF 210 pro Tonne CO2 erhöht werden (Stand 2020: CHF 96 pro Tonne). Das über eine Teilzweckbindung der CO2-Abgabe finanzierte Gebäudeprogramm läuft 2025 aus. Sinken die CO2-Emissionen im Gebäudebereich bis 2026/27 nicht um mindestens 50 %, werden ab 2029 landesweit einheitliche Grenzwerte für Gebäude eingeführt. Ab 2023 dürfen Neubauten kein CO2 mehr ausstossen. Bei bestehenden Gebäuden soll beim Heizungsersatz ein Grenzwert von 20 kg CO2 pro Quadratmeter gelten. Alle fünf Jahre soll dieser Wert um 5 kg sinken.

 

 

Umweltsysteme

Wasser, Boden, Luft und Biodiversität
Die vier Umweltsysteme bilden die Grundlage für das Leben auf unserem Planeten und erbringen wichtige Leistungen für unsere Entwicklung, unsere Gesundheit und unseren Wohlstand. Wasser ist Lebensraum für aquatische Lebewesen und Lebensgrundlage für Pflanzen, Tiere und Menschen. Der Boden ist der feste Grund für unsere Aktivitäten und Substrat für Pflanzenwachstum und biogeochemische Prozesse. Saubere Luft ist wichtig für die Gesundheit von Menschen und Tieren. Die Biodiversität ermöglicht das Leben auf der Erde und bildet die Basis für unzählige Produkte wie Nahrungsmittel oder Medikamente. Die vielfältigen biologischen Prozesse treiben den Nährstoff- und Kohlenstoffkreislauf an, sorgen für Bodenfruchtbarkeit, bauen Schadstoffe ab und reinigen so Wasser und Luft. Weiter sorgen sie für Bestäubung, für die Stabilisierung von Hängen und die Pufferung von Hochwasser. Die biologische Vielfalt sichert die Resilienz der Biosphäre. Die Umweltsysteme liefern damit auch nicht-materielle Beiträge für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden.

Starke Umweltsysteme gegen den Klimawandel
Der Klimawandel wirkt sich auf die Umweltsysteme aus und beeinflusst die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen ihnen. Aufgrund der Erwärmung steigen die Wassertemperaturen und somit verändern sich die Bedingungen für aquatische Lebewesen. Intensivere Niederschläge führen zu verstärkter Erosion und zur Auswaschung von Nährstoffen aus den Böden. Eine Zunahme von stabilen Hochdrucklagen begünstigt das Vorkommen von Inversionslagen und die Bildung von Smog. Die zunehmende Trockenheit verändert Lebensräume und das Verbreitungsgebiet von Arten und Populationen. Umgekehrt wird das Klima durch die natürlichen Systeme beeinflusst. Beispielsweise sind Ozeane, Moore und andere organische Böden sowie Wälder wichtige CO2-Speicher, deren Veränderung sich auf das Klima auswirkt.

Vorsorgeprinzip als oberste Priorität
Wir schädigen unsere Umweltsysteme durch Verschmutzung, Versiegelung, Rodung oder Übernutzung der Ressourcen. Mit der zunehmenden Beeinträchtigung der natürlichen Systeme und deren Ökosystemleistungen ist die Grundlage der darin lebenden Pflanzen, Tiere und auch der Menschen in zunehmendem Masse bedroht. Dies ist gerade im Zusammenhang mit dem Klimawandel von grosser Bedeutung, denn intakte und robuste Umweltsysteme stellen bestmöglich Stabilität und Resilienz für die unvermeidbare Anpassung bereit. Der Erfolg der Anpassung an den Klimawandel ist direkt und ursächlich mit dem Zustand der natürlichen Ressourcen verknüpft – je leistungsfähiger diese sind, desto höher sind die Erfolgsaussichten der Anpassung. Folglich hat im Sinne des Vorsorgeprinzips der Schutz und die Stärkung der Umweltsysteme und die Verminderung von deren Belastungen bei der Anpassung an den Klimawandel oberste Priorität.

Planning

Focus on sustainable real estate management: Buildings cannot be customised to new conditions overnight. It may take several years from project planning to a new or renovated building. Therefore, every investment decision has long-term consequences. We show you how to incorporate social, economic, and environmental aspects into your planning and decision-making processes, helping to align them with your sustainability strategy. Our comprehensive, contemporary approach allows success factors and risks (which could otherwise be overlooked in a selective, short-term approach) to be fully incorporated into decisions at each step of the development.

Renewable Energies

Create your sustainable future: Renewable resources such as solar, wind, water, biomass and geothermal energy are sufficiently available in Switzerland – and at the same time, whilst promoting local added value. We illustrate how and when you should switch to renewable energies and how you can substantially save costs over the entire life cycle of your real estate.

CO2Reduction Path

Save on CO2 taxes: We will help you prioritise, so that you can achieve initial success quickly and make you aware of interdependencies with regard to future renovation measures. We will determine the next steps together with you, in order to meet your strategic goals. It is most advisable to operate new buildings entirely emission-free from the start, using them as small power plants feeding into the grid in the long run. For existing properties, the greatest saving potential lies in areas such as heating system replacements, energy-related renovation measures and the procurement of renewable electricity.

Sustainable Construction

The key to successful climate protection: Constructing a building today, that does not meet future sustainability requirements, will result in you having to further renovate and upgrade at a later stage, causing unnecessary additional costs. Investing now in the sustainability of your real estate will enable you to significantly reduce your greenhouse gas emissions and costs. We will help you set up project-specific sustainability targets, based on existing standards such as Minergie-Eco, Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) or the Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB).

Sustainable Development Goals (SDGs)

Sustainable development in a global context: The 2015 SDGs of the UN member states are a collection of 17 interlinked global goals that serve as a guide to a better and more sustainable future. Several of these goals concern real estate. In order to embed your commitment and the corresponding key performance indicators (KPIs) and implement them successfully, we will show you which SDGs you can significantly influence through your business activities.

Monitoring

Get full transparency on sustainability: Continuous monitoring of energy consumption allows you to alter and adapt existing strategies, which contributes significantly to reducing your CO2 emissions. To aid in the continuous improvement of your sustainable portfolio, we support you not only in data evaluation and interpretation, but also in defining, implementing and monitoring the success of previously taken measures.

Sustainability Report

Talk about your success: Inform owners, stakeholders, authorities, customers, suppliers, and employees about your economic, social, and environmental performance with comprehensive sustainability reports. Credible reporting creates trust and documents your company’s responsible approach and cost-conscious operations. We assist you with all evaluations and sustainability reporting of your real estate activities.

Concept

Define goals that serve all your stakeholders: A sound sustainability concept is vital for every player who is an integral part of your real estate processes. Thus, defined corresponding goals will lead to agreements, as preparation for decision-making and measuring success. In contrast to conventional business management practice, sustainability goals also include a variety of non-monetary aspects and the temporal focus is extended.

Advantages of Sustainable Real Estate

In contrast to conventional properties, sustainable properties offer many benefits, not just for the environment, but also for their users/owners, as they reduce overall energy consumption and increase the share of renewable energy. Furthermore, they enable a better working or living environment, which in turn, increases employee productivity and quality of life. In addition, sustainable real estate also has economic advantages in the form of reduced lifecycle costs, increased stability of value and potentially higher rents and prices. And this is precisely what sustainable, i.e. long-term, real estate management will offset against some of the costs incurred in new construction and refurbishment.

Implementation

Transfer your sustainability goals to every level in a cost-conscious manner: After we have developed your sustainability strategy and goals for the real estate sector with you, we will then assist you in defining priorities based on the legal «net zero» requirements. Parameters will be set in order to achieve these goals, such as greatest possible effect in reducing your greenhouse gas emissions, but with the lowest possible input of financial resources. This is the way in which you anchor your sustainability principles to your corporate strategy, embedding corresponding measures in your operating processes and implementing your goals through comprehensive control mechanisms. After all, successful sustainability management is based on a corporate policy, coming from shared values, which are upheld at every level of your organisation.

Analysis

Thinking long-term at every level: Perpetual optimisation processes on individual properties, as well as on entire building stocks, ensure that your properties are ready for a climate neutral future while remaining competitive on the market. A far-reaching outlook and approach, coupled with well-founded decision-making processes will ultimately result in a win-win situation for you, for society, and the entire environment.

Economic Dimension

The economic dimension looks at minimising life cycle costs of real estates, such as reducing costs for conversions and maintenance investments, in comparison to new constructions. There is also enormous potential for streamlining energy costs, especially with regard to supplying chain securities as well as CO2 taxes on fossil fuels. In total, approximately 80 % of all life cycle costs of properties are incurred during operation, resulting in an enormous potential for savings in many buildings. Another factor influencing economic sustainability is the value stability of a property. Due to an increasing demand for sustainable real estate on the market, significant competitive advantages arise for certified, sustainable properties. And this means higher average yields, increased value, and a lower vacancy rate, compared to non-certified properties. - And this means higher average yields, increased value, and lower vacancy rates, compared to non-certified properties.

Five Paths

By taking the following five actions, we can start on the path toward a sustainable future, restore wilderness and nature and preserve our culture, all within the next century.

1. Returning to renewable Energy
Plants on our planet use over three million kilowatt hours of solar energy every day. This is almost 20 times the energy that mankind consumes. Until 200 years ago, our energy needs were also exclusively covered by renewable sources. It therefore lies within our possibilities to make the change to rely entirely on the use of sunlight, wind, water, biomass and geothermal energy again.

2. Restoring the Ocean's Abundance through the Introduction of protected Zones
The ocean is a crucial ally in our fight against rising carbon levels in the atmosphere, because it can store vast amounts of CO2. The more diverse the habitat of the ocean is, the better it can do just that. And naturally, the ocean is also an important source of food for all of us.

3. Reduce Meat Consumption and move towards a plant-based Diet
We need to radically reduce the area we use for agriculture, in order to make room for the return of more wilderness. The fastest and most effective way to do this is to change our diet. Our planet cannot sustain billions of people eating meat every day, as we simply do not have sufficient cultivable land for that.

4. Reforestation instead of Deforestation
Forests are a fundamental component of our global ecosystem. The more natural and diverse forests are, the more effective they are in their ability to absorb carbon from the atmosphere and to cool the air through evaporation. We therefore need to take immediate steps against deforestation everywhere and start growing food only on land that has long been used for agriculture.

5. Native Trees on a global Scale
And we can do even more. A century ago, for example, more than three-quarters of Costa Rica was covered by forest. Uncontrolled logging was so intense, that by the 1980s, it covered merely one quarter. The government, in this particular case, decided to act and started offering grants to landowners, replanting native trees. In just 25 years, the forest has returned and now covers over half of Costa Rica. Imagine if we could achieve this on a global scale – also in Switzerland!

Sociocultural Dimension

We look at the comfort that the property provides for the people working or living in it. Thermal, acoustic and visual factors, communication possibilities and space efficiency are of great importance. They have a significant influence on aspects such as general quality of life, health, personal satisfaction as well as productivity. Other important aspects are accessibility, traffic connections and the integration of a property into a land- or cityscape.

Performance Review

Monitor your sustainability: Intelligent and well-designed controlling is as important as clear directives and their implementation. In order to continuously develop a portfolio in a sustainable direction, results achieved must be reviewed periodically and if necessary, adjusted.

Ecological Dimension

The aim is to reduce emissions of pollutants in real estate – especially those of CO2 emissions. In line with the general requirements of sustainability, the total energy demand during the life cycle is to be reduced. This involves minimising the use of non-renewable primary energy while, at the same time, maximising the use of renewable energy. The ecological dimension ensures that the environment around the property is protected and that negative impacts are reduced or eliminated altogether, using a circular economy approach. The waste produced by real estate is reduced and the materials used are more environmentally friendly and recyclable.

Climate Change

Amendments/Adjustments in Switzerland
The climate in Switzerland has changed significantly over the past few decades. Since 1961, there has been an increase in temperature of 0.39°C on average every ten years. This trend is rising and likely to continue in the future. The extent of this change will depend on whether global greenhouse gas emissions can be reduced quickly and significantly, but measures, in order to adapt to the effects of climate change are indispensable in any case.

Climate Neutrality by 2050
With the approval of the Paris Agreement, the Federal Government agreed, amongst other things, to reduce greenhouse gas emissions by 50 % by 2030 compared to 1990. On the 28th of August 2019, the Federal Council took another step forward and decreed a climate neutral Switzerland by the year 2050. This would enable Switzerland to meet the internationally agreed target of limiting global warming to a maximum of 1.5°C compared to pre-industrial times and from 2050 onwards, Switzerland is to emit no greenhouse gas emissions at all («net zero»).

Total Revision of the CO2 Act
After a long struggle, the total revision of the CO2 law was passed on the 25th of September 2020. The CO2 steering tax on fossil fuels will remain the centrepiece of Swiss climate policy, in addition to existing CO2 taxes on fuels, such as heating oil and natural gas, which the federal government has been levying since 2008. It is intended to provide incentives for more economical consumption and an increased use of low CO2 – or CO2 free – energy sources.

Measures for Buildings
In the building sector, which is the second largest CO2 emitter responsible for 24 % of greenhouse gas emissions, the CO2 levy on fuels will be continued. The levy rate can be increased to a maximum of CHF 210 per ton of CO2  (Status 2020: CHF 96 per ton). The building program, financed by a partial earmarking of the CO2 levy expires in 2025. If CO2 emissions in the building sector do not fall by at least 50 % by 2026/27, threshold values for buildings will be introduced nationwide from 2029. From 2023, new buildings will no longer be allowed to emit CO2. For existing buildings, a limit of 20 kg CO2 per square meter will apply when heating systems are replaced and this value is to be reduced by 5 kg every five years.

 

 

Environmental Systems

Water, Soil, Air, and Biodiversity
These four, fundamental environmental systems are the basis for life on our planet and provide important services for our development, health and prosperity. Water is the habitat for aquatic life and the basis of life for plants, animals and humans. Soil is the solid ground for our activities and nutrition for plant growth and biogeochemical processes. Clean air is important for human and animal health. Biodiversity enables life on earth in all its forms and is the basis for countless products such as food or medicines. Diverse biological processes drive the nutrient and carbon cycle, ensure soil fertility, break down pollutants and thus purify water and air. Furthermore, they provide pollination, slope stabilisation and flood buffering. Biodiversity ensures the resilience of the entire biosphere. Environmental systems therefore also make non-material contributions to our health and well-being.

Strong environmental Systems against Climate Change
Climate change affects all our environmental systems and influences the many interactions between them. Due to global warming, water temperatures are rising, resulting in a change of conditions for aquatic life. More intense precipitation leads to increased erosion and the leaking of nutrients from soils. An increase in stable high-pressure conditions favours the occurrence of inversion layers and the formation of smog. Increasing aridity alters habitats and massively impacts the range of species and populations possible. Alternatively, our climate is also affected by natural systems. For example, oceans, peatlands, swamps, and forests are important CO2 reservoirs, which if disturbed or damaged, also cause greater effects on our overall climate.

The importance of Precautionary Principles
We are damaging our environmental systems through pollution, soil sealing, forrest clearance, or overuse of resources. With the increased degradation of natural systems and the services these ecosystems provide, foundations for all living beings, including humans, that inhabit them is threatened. This is particularly vital in the context of climate change, as healthy, robust environmental systems will provide the best possible stability and resilience for the inevitable adaptation necessary. A successful adaptation to climate change is directly linked to the state of natural resources – the more efficient these are, the higher the chances of successful adaptation. Consequently, protecting and strengthening environmental systems and reducing their stresses is the top priority in adapting to climate change and is the best precautionary measure.

 

UN Sustainable Development Goals

The fundamental importance of water, soil, air and biodiversity for the development of humankind is reflected in the Sustainable Development Goals (SDGs). The 17 SDGs are political targets set by the United Nations to achieve sustainable development worldwide at the economic, social and ecological levels.